April 2022

220412

ENERGIE-CHRONIK


Mehr Flächen für Windkraft in der Nähe von Drehfunkfeuern und Wetter-Radaren

"Wir wollen die Abstände zu Drehfunkfeuern und Wetterradaren kurzfristig reduzieren." So lautet neben vielen anderen Punkten ein lapidarer Satz im Koalitionsvertrag, den SPD, Grüne und FDP im November vorigen Jahres unterzeichneten (211101). Am 5. April teilten die für Wirtschaft/Klima und Digitales/Verkehr zuständigen Minister Robert Habeck (Grüne) und Volker Wissing (FDP) mit, dass sie sich über ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Einlösung dieses Versprechens geeinigt haben. Laut Habeck lässt sich damit ein zusätzliches Potential von rund 5 Gigawatt Windenergieleistung erschließen. Dies entspräche fast dem bisherigen Rekord-Zubau an Windkraft im Jahr 2017 und würde die Errichtung von mehr als 1.000 neuen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung zwischen 4 und 5 Megawatt ermöglichen.

Das von den beiden Ministerien veröffentlichte gemeinsame Maßnahmenpapier (PDF) sieht unter anderem folgende Maßnahmen vor:

Weitere Potentiale für die Windenergienutzung an Land gibt es im Umfeld der 17 Wetterradare, die der Deutsche Wetterdienst betreibt. Das Maßnahmenpaket sieht hier folgende Änderungen vor:

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